Portrait von Stephan Thomas in Musik & Theater Mai 2012 im Vorfeld der Konzerttournée mit dem Philharmonia Orchester London
Richard Strauss: Lieder – New Album by Daniel Behle and Oliver Schnyder, Capriccio
NDR Kultur: "Behle gilt schon als Nachfolger von Fritz Wunderlich – und dieser Vergleich scheint ausnahmsweise mal nicht übertrieben: Mit seinem zarten Tenor erinnert er tatsächlich an den großen deutschen Tenor. (…) An der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zaubern die Interpreten einen unwirklichen Klang. Der Pianist Oliver Schnyder bettet den Gesang auf Klaviertöne, die wie aus dem Nebel kommen.(…) Einfach nur schön und anrührend."
"Propellernde Maikäfer, liebende Mannsbilder
Schwärmerisch und brutal: Der Tenor Daniel Behle hat mit Liedern von Richard Strauss in Oliver Schnyder einen idealen Begleiter gefunden
Bei aller Zärtlichkeit – das ist ein Husarenstreich! In einer glänzend gelungenen Verblüffungsattacke stellt der Tenor Daniel Behle gemeinsam mit dem Pianisten Oliver Schnyder das "Ständchen" op. 17 Nr. 2 an den Anfang seines Albums mit Liedern von Richard Strauss. Allein, wie der heikle Zwischenton dieses Stücks – lebhaft und süss, rasend und geheimnisvoll zugleich – getroffen ist, nötigt zu einem "Chapeau!". Schnyder lässt in delikatestem Pianissimo die Fis-Dur-Sextolen des Klaviers herunterpropellern wie liebestolle Maikäfer. Und darüber trompetet Behle in drängendem Flüstern seine Signale: "Mach auf, mach auf, doch leise, mein Kind, um Keinen vom Schlummer zu wecken."…
Klavier und Stimme verschmelzen wie die Schatten aller Dinge in der Dämmerung….Ein leiser Harmoniewechsel, so herrlich, wie wenn nach Sonnenuntergang der Tau fällt und das Gras duftet…"
Jan Brachmann, Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2012
Oliver@home
Aside
On November 29th and 30th, Martha Argerich, one of the greatest pianists alive came to Boswil, Switzerland, to play with the Chamber Aartists Orchestra under the baton of Marc Tardue. Maestra DID actually come, along with her duo pianist partner, Walter Delahunt. Oliver would have been ready to serve as their stand in with Liszt's "Malédiction" and Shostakovich's first concerto (featuring the excellent trumpeter Immanuel Richter). In the end, there were three pianists on stage, with Oliver playing "Malédiction". It truly was an unforgettable event to perform in such company, to remember for a lifetime…
Aside
First comment
Erste Pressenotiz zur neuen Liszt-CD in der "Tribune de Genève": "Infiniment poétique" – "Unendlich poetisch" – "Infinitely poetic"
Aside
Oliver Schnyder’s New Liszt Album on RCA Red Seal (Sony)
Quote
RCA Red Seal (Sony) has released Oliver Schnyder's contribution to the Liszt anniversary 2011:
"Years of Pilgrimage – The First Year: Switzerland", Two Legends – Bonus CD: "Malediction", concerto in e Minor for piano and strings (with a string nonet from the Tonhalle Orchestra Zurich)
60 Pages Hardcover Deluxe Booklet, Limited Edition 2011
Find Oliver talking about Franz Liszt and the recording session on Youtube
Piano News: "A revelation…Schnyder offers one of the most fascinating Liszt readings of the 2011 anniversary!"
* Recommended Recording of the Month
Fono Forum März 2012, Arnd Richter
"Bedeutend
… Oliver Schnyder ergänzt seine Aufnahme des ersten „Pèlerinage“-Buches durch zwei Legenden und um die „Malédiction“ für Klavier und Streicherensemble. In der „Vogelpredigt des heiligen Franz von Assisi“ kommen die pianistischen Qualitäten des Schweizers besonders zur Geltung. In den Rahmenteilen des Stückes entwickelt er geradezu impressionistische Klangfarben, die von den wuchtigen Akkorden des Mittelteils wirkungsvoll kontrastiert werden. Die zweite Legende, „der heilige Franz von Paula wandelt auf den Wogen“, erinnert stark an die „Chapelle de Guillome Tell“ aus den „Années“. Auch hier kreiert Schnyder zwei Ebenen: Ueber die virtuosen, sich bald über die gesamte Klaviatur erstreckenden Wogen schreitet der Heilige in choralhafter Gemessenheit, um dann zunächst zu heroischer Grösse und vor der triumphalen Schlussapotheose noch zu rezitativischer Schlichtheit zu gelangen. Ein ausserordentlich brillant und farbenreich gestaltetes Tongemälde! … Musik: *****/***** Klang: *****/***** "
Gramophone März 2012:
"… A pianist of massive technical resource, this Swiss pianist captures all the Byronic gloom of "Vallée d'Obermann" and evokes St Francis's sermon to his flock with a poetic empathy that comes close to Wilhelm Kempff's unearthly spiritual beauty in his early Decca recording. " Bryce Morrison Gramophone, March 2012
Tribune de Genève: "Infinitely poetic"
Sonntags-Zeitung: "Jazz-sharp"
Aargauer Zeitung: "Oliver Schnyder wagt einen Spagat und bewältigt ihn formvollendet: Mit einem Bein grätscht er ins Romantisierende, mit dem anderen in die Nüchternheit des gestrengen Partiturendurchleuchters. Im Ergebnis zeichnet sich seine neue Einspielung (…) durch eine anmutige Geradlinigkeit aus, die nach ihresgleichen sucht.(…) Schnyder weiss, wovon er spielt…"



