Biographie

Oliver Schnyder, Klavier

Oliver Schnyder erntet für seine Konzerte und Aufnahmen im In- und Ausland von Publikum und Presse regelmässig Begeisterungsstürme. Die Medien nennen ihn einen „Klavierpoeten“ (Fono Forum), „ein Pianist, der sich in aller Ruhe in die Topliga gespielt hat und dort für Furore sorgt“ (Aargauer Zeitung), „kein Tastenlöwe – sondern Klavier-Dompteur: Es ist wohl die Kombination von technischer und musikalischer Höchstleistung mit zurückhaltendem Auftreten und einer so zwingenden Ausstrahlung, dass jeder merkt: Der hat das Sagen, ohne dass er brüllen braucht.“ (Schweizer Radio und Fernsehen SRF). Seine Auftritte erhielten zudem Attribute wie „aristocratic musicianship“ (Washington Post), „eine Sensation des Musikalischen“ (Süddeutsche Zeitung) , „höchste Vollendung“ (FAZ). Im Juli 2015 schrieb die Kulturzeitschrift Du: „Heute gehört er als Solist und Kammermusiker zu den grossen der Klavierszene“.

Höhepunkte der Spielzeit 2014/15 beinhalteten erfolgreiche Debuts beim Danish National Symphony Orchestra, beim Baltimore Symphony Orchestra, eine Tournee mit der von Julia Fischer geleiteten Academy of Saint Martin in the Fields, eine Wiedereinladung ans Lucerne Festival und die Ernennung zum ersten „Artiste étoile“ des Berner Symphonieorchester, als der Schnyder unter der Leitung von Mario Venzago mehrere Konzerte in Bern und auf einer Englandtournee gab.

Oliver Schnyders internationale Karriere begann im Jahre 2002 mit einem umjubelten Konzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman anlässlich des Festivals Orpheum Young Soloists on Stage. Seitdem tritt er in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas und Asiens auf: Wigmore Hall, Concertgebouw, Kölner Philharmonie, Grosser Saal des Moskauer Konservatoriums, Carnegie Hall oder Tokyo Opera City Concert Hall. Festivalauftritte beinhalten das Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und die Schwetzinger SWR Festspiele. Er spielt mit führenden Orchestern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov, Philharmonia Orchestra unter Philippe Jordan und dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev.

Oliver Schnyder ist nebst seinen solistischen Auftritten ein begehrter Kammermusiker und Liedbegleiter, der mit zahlreichen prominenten Musikern wie Julia Fischer, Veronika Eberle, Sol Gabetta und Daniel Behle auftritt. 2012 lancierte er das Oliver Schnyder Trio mit dem Geiger Andreas Janke und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger. Für Sony Classical und RCA Red Seal hat Oliver Schnyder zwei Soloalben (Schumann und Liszt) sowie Klavierkonzerte von Mozart (Camerata Bern), Haydn (Academy of Saint Martin in the Fields) und Mendelssohn (Musikkollegium Winterthur) eingespielt und dafür zahlreiche Auszeichnungen erhalten (u.a. Choc de Classica, Diapason, ICMA). 2016 hat ihm das Aargauer Kuratorium zum dritten Mal einen Werkbeitrag zugesprochen.

Oliver Schnyder wurde am 3. 10. 1973 in Brugg in der Schweiz geboren. Er studierte bei Emmy Henz-Diémand in Aarau, bei Homero Francesch in Zürich und bei Leon Fleisher in Baltimore.

Neben seiner Konzerttätigkeit zeichnet er sich als Gründer und künstlerischer Leiter für die Klavierreihe Piano District und das  in seiner Heimatstadt Baden mitverantwortlich.

CDs bei RCA Red Seal und Sony Classical:

2016: Beethoven: Die Klaviertrios. Oliver Schnyder Trio

2014: Schubert: Winterreise(n). Daniel Behle, Tenor, Oliver Schnyder Trio (Opernwelt: „CD des Monats“)

2014: Brahms, die Klaviertrios. Oliver Schnyder Trio, Andreas Janke, Violine, Benjamin Nyffenegger, Cello. (Musik&Theater: …es ist letztlich das atemberaubende (Zusammen-)Spiel von Andreas Janke, Benjamin Nyffenegger und Oliver Schnyder, welches diese makellosen, zutiefst berührenden Brahms-Interpretationen zu einem Meilenstein macht.)

2013: Mendelssohn, die drei Klavierkonzerte. Musikkollegium Winterthur, Douglas Boyd (NZZ: „Der ideale Interpret“, Piano News: „Auf diesen Mendelssohn hat man gewartet“)

2013: Schubert, die Klaviertrios. Oliver Schnyder Trio, Andreas Janke, Violine, Benjamin Nyffenegger, Cello. (Die Bühne, Wien: „Eine neue Referenzeinspielung“. In der „Sélection 2013“ der Aargauer Zeitung kam die Aufnahme auf den 1. Platz)

2012: Haydn, Klavierkonzerte in F, G, D, Academy of Saint Martin in the Fields, Adrew Watkinson (CHOC de Classica Award, Cinq Diapasons, Classic FM CD of the Week, rbb Berlin CD der Woche, Fono Forum: „Erstklassig“). Diese CD wurde 2013 von der Redaktion des Kulturspiegels in die Reihe der „besten guten CDs“ aufgenommen und neu herausgegeben.

2011: Doppel-CD, Liszt: Année de Pèlerinage Suisse, Deux Légendes, „Malédiction“ für Klavier und Streicher (Streicher des Tonhalle-Orchesters). (ICMA-Nomination 2013, FonoForum „CD des Monats“, Piano News: „Schnyders Spiel ist eine Offenbarung“, Gramophone: „a tribute that would surely have brought tears of gratitude from the composer himself“

2010: Schumann, Klavierwerke (Abegg-Variationen, Davidsbündlertänze, Arabeske, Gesänge der Frühe, Geistervariationen). Fono Forum: „Diese CD gehört ohne Zweifel zu den schönsten Beiträgen des Schumann-Jahres 2010“

2008: Doppel-Album, Mozart, Klavierkonzerte KV 414, 415, 537 (Camerata Bern/Erich Höbarth), sämtliche Klavierwerke in Moll (“…excellent technique and impressive treatment of Mozart’s piano writing…The selection of Mozart’s minor- key works – key major works, indeed – to be put on a single disc was a brilliant stroke. Schnyder competes well with the best: Schnabel in the Rondo: Schiff and Barenboim in Sonatas Nos. 8 and 14, and the Fantasia K 475; and Brendel and Schiff in the beautiful K 540 B-Minor Adagio. Schnyder provides an impressive addition to Mozart’s solo piano music.” Fanfare Magazine)

 

Offizielle Site von Oliver Schnyder, Pianist