Archiv der Kategorie: Discographie

Piano Trios by Johannes Brahms

The Oliver Schnyder Trio plays the complete piano trios by German romantic composer Johannes Brahms (1833-1897). The piano trios date from the extremes of the composer’s life — Opus 8 from 1853/4 when he was about twenty years old (here also performed in its revised version of 1889), and Opus 101 from 1886, written when he was fifty-three. All three works are undoubtedly masterworks of the classical repertoire for piano trio.

Die Musikzeitschrift musik&theater zeichnet die Brahms Trio CD in ihrer Ausgabe vom November 2014 als Meilenstein aus.

Neue CD – Lieder von Richard Strauss – Daniel Behle/Oliver Schnyder – Capriccio

NDR Kultur: „Behle gilt schon als Nachfolger von Fritz Wunderlich – und dieser Vergleich scheint ausnahmsweise mal nicht übertrieben: Mit seinem zarten Tenor erinnert er tatsächlich an den großen deutschen Tenor. (…) An der Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit zaubern die Interpreten einen unwirklichen Klang. Der Pianist Oliver Schnyder bettet den Gesang auf Klaviertöne, die wie aus dem Nebel kommen.(…) Einfach nur schön und anrührend.“


Propellernde Maikäfer, liebende Mannsbilder

Schwärmerisch und brutal: Der Tenor Daniel Behle hat mit Liedern von Richard Strauss in Oliver Schnyder einen idealen Begleiter gefunden

Bei aller Zärtlichkeit – das ist ein Husarenstreich! In einer glänzend gelungenen Verblüffungsattacke stellt der Tenor Daniel Behle gemeinsam mit dem Pianisten Oliver Schnyder das „Ständchen“ op. 17 Nr. 2 an den Anfang seines Albums mit Liedern von Richard Strauss. Allein, wie der heikle Zwischenton dieses Stücks  – lebhaft und süss, rasend und geheimnisvoll zugleich – getroffen ist, nötigt zu einem „Chapeau!“. Schnyder lässt in delikatestem Pianissimo die Fis-Dur-Sextolen des Klaviers herunterpropellern wie liebestolle Maikäfer. Und darüber trompetet Behle in drängendem Flüstern seine Signale: „Mach auf, mach auf, doch leise, mein Kind, um Keinen vom Schlummer zu wecken.“…

Klavier und Stimme verschmelzen wie die Schatten aller Dinge in der Dämmerung….Ein leiser Harmoniewechsel, so herrlich, wie wenn nach Sonnenuntergang der Tau fällt und das Gras duftet…“

Jan Brachmann, Feuilleton der Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2012